BildPUBG
BildEVE Online
BildSTEAM NEWS
BildMafia 3: ​Video zei...
BildCall of Duty: Infinite Wa...
Bild
  » Dark Logo für Steam 81 | 269
  » [Dark] Steam Skin.rar 55 | 130
  » Black Tomato 44 | 169
  » Dark Code TS³ 31 | 60
  » ccleaner 19 | 74
  » CPU-Z 10 | 38


    Regist
  Anti Cheat  
 
Image and video hosting by TinyPic
 
 
  Menü  
  Home Regeln Gbook Link us Fight us Clan Server History Kontakt  
 
  Member Box  
   
 
  Shoutbox  
 
Zum Posten
Bitte Einloggen!
OG Uwe:
25.11.17 - 21:50 Uhr
Hu
Jopi Heesters:
24.11.17 - 18:13 Uhr
hu
Dorerz:
07.09.17 - 15:57 Uhr
Wir warten nur auf Dich.
BinJoc:
06.09.17 - 19:47 Uhr
Auch nichtsmehr los hier :-(
OG Uwe:
19.07.17 - 09:38 Uhr
Moin ihr Luschencool
T.Kmetsch:
30.06.17 - 16:20 Uhr
moin moin
Archiv
 
 
  Last Wars  
 
13 zu 35 - GE
33 zu 15 - EeD
32 zu 16 - [R.I.P.]
 
 
  News  
 
Freitag 19. 08. 2016 - 13:17 Uhr - Call of Duty: Infinite Warfare: GAMESCOM 2016

Allgemein_news
Call of Duty: Infinite Warfare: Neue Eindrücke zum Call of Duty-Ableger im Weltraum sowie zum Remaster von Modern Warfare direkt von der Gamescom!



Call of Duty: Infinite Warfare begibt sich nach zahlreichen Zukunfts-Trips in den letzten Jahren nun endgültig in Science-Fiction-Regionen: Mit teils ganz schön futuristischen Wummen machen wir nicht nur die Erde, sondern auch den Weltraum unsicher, wo wir teils in Schwerelosigkeit, teils in Raumstation und sogar mittels Kammschiffen gegen feindliche Übermächte vorgehen. Auf der Gamescom wurde das Weltall-Setting um einen weiteren Aspekt erweitert: In einer Video-Präsentation bekamen wir eine völlig neue Mission zu sehen, die uns auf einen in der Nähe der Sonne seine Kreise ziehenden Asteroiden schickt.

Dort nämlich haben die Menschen von der Erde eine Forschungsstation errichtet, deren Team völlig unvermittelt den Kontakt mit der Heimatbasis abgebrochen hat. Die Aufgabe für unseren Protagonisten Captain Reyes und sein Team ist klar: Herausfinden, was dort vorgefallen ist und - hoffentlich die Überlebenden des wie auch immer gearteten Unfalls sicher bergen.

Call of Duty: Infinite Warfare - heiße Abenteuer im Weltraum
Die Sache hat nur einen kleinen Schönheitsfehler: Auf dem formschönen Weltraumbrocken herrschen nämlich leicht unangenehme Temperaturen von um die 900 Grad Celsius. Als unser Team auf dem Asteroiden aufsetzt, müssen deswegen natürlich erst einmal hitzeresistente Spezialanzüge übergezogen werden. Um nicht trotzdem der Glut zum Opfer zu fallen und als Helden-Steak "Well Done" zu enden, gilt es, nach dem Verlassen des Schiffes ganz genau auf die Rotation des Himmelskörpers zu achten und nicht genau dann über das freie Feld zu rennen, wenn die Sonne uns von oben auf die Rübe prallt. Nachdem wir über Lavaflüsse gesprungen, dem Licht ausgewichen und über eine in sich zusammenbrechende Metallbrücke gerannt sind, finden wir uns in der trügerischen Sicherheit der Forschungsstation wieder.



Call of Duty: Infinite Warfare - Aufstand der Robo-Helfer
Jedoch scheint der Ort wie ausgestorben, und schon bald finden wir die erste Leiche auf dem Boden, und bald darauf die zweite und eine dritte, die anscheinend erschossen wurde. Während wir immer weitere brutal aus dem Leben gerissene Menschen aufspüren, streift unser Blick auch einen der zahlreich auf der Station eingesetzten Sicherheitsbots, der offenbar mit einem beherzten Messerstich in den künstlichen Torso außer Gefecht gesetzt wurde - und ein furchtbarer Verdacht stellt sich ein. Dieser bestätigt sich, als uns plötzlich hinterrücks eine weitere Sicherheitsdrohne überfällt und wir nur mit Müh und Not überleben. Als wir ein verschlossenes Tor öffnen und uns auf einmal einer wahren Armada an Robo-Feinden gegenüber sehen, endet das Missions-Video und wir bekommen lediglich noch eine schnell geschnittene Abfolge rasanter Momente aus dem Kampf gegen die Übermacht zu sehen.

Call of Duty: Infinite Warfare - ruhige Momente, rasante Action
Was angesichts dieser Singleplayer-Mission auffällt, ist, dass es die Entwickler ernst meinen mit ihrem Versprechen, die Kampagne nach der etwas stiefmütterlichen Behandlung in den letzten Jahren zugunsten des Mehrspieler-Parts wieder mehr in den Fokus zu rücken; dies zeigt sich nicht zuletzt daran dass, wie schon auf der E3, der Multiplayer in der Demo überhaupt keine Rolle spielt. Schön ist auch die Tatsache, dass deutlich mehr als zuvor mit ruhigen Momenten während den Action-reichen Gefechten gearbeitet wird. In der gesamten gezeigten Mission fällt kaum ein Schuss, und die Atmosphäre auf der verlassenen Station kommt sehr gut rüber. Wir meinen: Hier könnte eines der besten Call of Duty-Singleplayer-Erlebnisse der letzten Jahre auf uns zukommen!



Call of Duty: Infinite Warfare - Zombies from Outer Space
Weniger handlungslastig und stattdessen total durchgeknallt geht es im inzwischen schon fast pflichtmäßig vorhandenen Zombie-Zusatzspielmodus zu. In Call of Duty: Infinite Warfare hört er auf den klingenden Namen Zombies in Space Land und wurde auf der Gamescom im Rahmen eines unterhaltsamen Trailers präsentiert. Der Name ist Programm - in einem 80er-Jahre-Vergnügungspark im Weltraum treten wir hier als funky gekleideter Held gegen in ebenso stilvolle Retro-Klamotten gehüllte Untote an und geben ihnen etwa in der Schießbude, am Riesenrad oder natürlich in der Geisterbahn Saures. Klingt lustig, wird mit schöner 80er-Jahre-Mucke untermalt und dürfte wieder einmal eine sehr willkommene Ergänzung zu den primären Spielmodi darstellen.

Call of Duty: Modern Warfare Remastered - schöne Demoralisierung
Zu guter Letzt erlaubte uns die Gamescom-Präsentation auch einen weiteren Blick auf die grafisch extrem aufgebohrte Neuauflage von Call of Duty 4: Modern Warfare für PC, PS4 und Xbox One, welche (zumindest vorerst) exklusiv der Special Edition von Infinite Warfare beiliegen wird. Diesmal wurde uns das Level "Demoralisierung" präsentiert, wo wir erneut intensive Gefechtssituationen an Bord eines Hubschraubers sowie in staubigen Straßen erleben und am Ende eine explosiv-atomare Überraschung erleben. Grafisch ist das Abenteuer in etwa gleichauf mit Infinite Warfare, spielerisch fast unverändert - zumindest in der Kampagne. Im diesmal auch hier nicht näher beleuchteten Mehrspielermodus hingegen wird es bezüglich der Map und Modi-Auswahl eine Art Best-of der Inhalte der letzten Jahre geben.

Call of Duty: Infinite Warfare - vielversprechende, kriegerische Zukunft
Alles in allem ist Call of Duty in diesem Jahr ziemlich stark aufgestellt und verspricht, sowohl mit innovativen Ideen in die Zukunft zu blicken als auch die Qualitäten der Vergangenheit, welche in den letzten paar Ablegern nicht immer berücksichtigt wurden, wieder aufleben zu lassen. Es wir spannend zu sehen sein, ob der futuristische Weltraum-Spaß von Infinite Warfare oder die Action-geladene Aufbereitung des Ersten Weltkrieges von Battlefield 1 bei den Fans besser ankommen wird; je nachdem, wie der Verkaufszahlen-Pegel ausschlägt, könnte sich in diesem Jahr entscheiden, in welche Richtung das Genre der Kriegsshooter für die nächsten paar Jahre gehen wird.





QUELLE: http://www.pcgames.de/

Geschrieben von FolterKnecht
zuletzt geändert am 19.08.2016 - 13:28 Uhr
Benutzerinfo: FolterKnecht Kommentare (0) Diese News einen Freund senden Druckoptimierte Version 2446 mal gelesen


Mittwoch 03. 12. 2014 - 15:41 Uhr -




Geschrieben von Hoschi
zuletzt geändert am 04.02.2015 - 15:52 Uhr
Benutzerinfo: Hoschi Kommentare (0) Diese News einen Freund senden Druckoptimierte Version 13781 mal gelesen


Dienstag 02. 12. 2014 - 11:50 Uhr - Bananen-Software für Spieler? Überlastete Server? Schluss damit!

Allgemein_news
Kommentar: Bananen-Software für Spieler? Überlastete Server? Schluss damit!

Spieler haben sich daran gewöhnt, dass Spielestudios unfertige Beta-Versionen zum Vollpreis verkaufen. Das ist knallhart kalkuliert und zeigt, dass sich Spielestudios nicht um ihre Kunden scheren, kommentiert Martin Fischer.

Das Debakel um das fehlerträchtige Assassin's Creed Unity zeigt einmal mehr: Viele Spielehersteller verkaufen unfertige Beta-Versionen zum Vollpreis. Sie scheren sich nicht um ihre Spieler, die zwischen 50 und 70 Euro für ein neues PC- oder Konsolenspiel auf den Tisch legen – für Special Editions sogar häufig über 100 Euro. Dass Spiele unfertig herauskommen, ist knallhart kalkuliert.

Ein Kommentar von Martin Fischer

Martin Fischer ist studierter Medienwissenschaftler und arbeitet seit 2008 als Redakteur für c't und heise online. Er berichtet hauptsächlich über GPU-Technik und Grafik-Hardware, befasst sich aber auch mit der Wirkung von Massenmedien und netzpolitischen Themen.


Besonders PC-Spieler sind schon an fehlerträchtige Spiele-Vollversionen gewöhnt. Viele Titel erhalten mittlerweile gleich am Erscheinungstag einen Day-One-Patch, der sie überhaupt spielbar macht und die ganz groben Schnitzer ausbügelt. So ein Patch kann schon mal ein paar Gigabytes groß sein – schlecht, wenn man am Wohnort keine dicke DSL-Leitung liegen hat oder der Update-Server schnarchlangsam ist. Dieses PC-Phänomen hat längst auch Konsolenspieler ereilt, die in der Vergangenheit noch auf halbwegs fehlerfreie Spiele setzen konnten. Doch im Zeitalter von PC-ähnlicher Konsolenhardware mit 500-GByte-Festplatten und WLAN sind Spielestudios jetzt "flexibler".

Nun, man könnte argumentieren, dass die Entwicklung von Spielen viel komplexer geworden sei. Ein Blockbuster kostet alles in allem schnell mehrere Dutzend Millionen US-Dollar und beschäftigt Hunderte von Spezialisten. Doch auch das darf kein Grund sein, unfertige Spiele herauszubringen! Die Studios müssen dann auch mehr für Qualitätssicherung ausgeben und – ganz wichtig – genügend Server zum Spielstart bereitstellen. Denn dafür hat man schließlich auch bezahlt!

Viele Spieler haben keine Lust mehr auf Early-Access-Versionen, unfertige Vollpreistitel, überlastete DRM-Nervclients wie uPlay und nicht funktionierende Spielserver. Doch Spielestudios kommen damit durch. Sie buttern lieber viel Geld ins Marketing, um vor dem Release des Spiels einen riesigen Hype zu generieren, der genügend Spieler zu gedankenlosen First-Day-Käufern macht. Wenn genug Geld eingenommen ist, dann lässt man sich vielleicht auch mal zu einer Entschuldigung herab, wie es der Ubisoft-Chef knapp drei Wochen nach dem Erscheinen von Assassin's Creed Unity getan hat. Diese Entschuldigung ist soviel Wert wie ein Ubisoft-Spiel am Tag seines Erscheinens.

Quelle: c't und heise

Geschrieben von Hoschi
zuletzt geändert am 02.12.2014 - 11:53 Uhr
Benutzerinfo: Hoschi Kommentare (0) Diese News einen Freund senden Druckoptimierte Version 13896 mal gelesen


Montag 03. 11. 2014 - 18:30 Uhr - Call of Duty: Advanced Warfare im Test

Allgemein_news
Call of Duty: Advanced Warfare im Test
In Zukunft wie früher

Kevin Spacey soll Call of Duty: Advanced Warfare mehr Tiefgang einhauchen. Im Test muss der Shooter aber auch spielerisch überzeugen – solo, wie im Multiplayer. Das neue Entwickler-Team setzt dafür auf den Exo-Suit, aber der reicht nicht immer.




Wie viele Nordkoreaner passen in ein südkoreanisches Restaurant? Die Antwort von Call of Duty: Advanced Warfare : zu viele. Und damit sind wir auch schon bei einem der Probleme des Ego-Shooters. Doch bevor wir weiter in die Analyse einsteigen, hier die Eckpunkte des Spiels: Advanced Warfare liefert eine Solo-Kampagne mit rund fünf Stunden Spielzeit, einen Multiplayer-Modus für bis zu 18 Teilnehmer und einen Koop-Modus namens Exo-Survival für bis zu vier Spieler. Das neue Entwickler-Team von Sledgehammer Games (vorher als Unterstützung an Modern Warfare 3 beteiligt) verspricht eine deutlich bessere Grafik - stimmt nicht - und ein neues Spielgefühl dank Exoskelett - stimmt … naja, zumindest teilweise.

Doch zurück zu den Nordkoreanern. Die überfallen am Anfang der Story-Kampagne im Jahr 2054 den südlichen Nachbarn und die USA schicken ihre Armee, um die Invasoren zurück zu drängen. Unter den Marines ist auch Jack Mitchell, unsere Spielfigur. Mitchell ist übrigens der einzige spielbare Protagonist der Kampagne, die Call-of-Duty-Serie fährt den Wechsel von Charakteren also komplett zurück. Es fällt also auch entsprechend leichter, der Handlung zu folgen.

Während der Einsatz für die US-Armee gut ausgeht, verliert Mitchell seinen besten Freund und den linken Arm. Jetzt können ihm nur noch die fortschrittlichen Prothesen der Atlas Corporation helfen. Also treten wir in die Dienste der größten Privatarmee der Welt und lernen ihren Chef kennen: Jonathan Irons, gespielt von Schauspieler Kevin Spacey (u.a. House of Cards, Oscar für American Beauty).


Nicht alles echt, was glänzt

Ohne zu viel über die Story zu verraten, müssen wir doch spoilern, dass Irons - natürlich - nicht der Heilsbringer ist, als der er sich anfangs ausgibt. Wirklich überraschend ist diese Wendung nicht, dafür sind die nicht immer ganz logische Geschichte und besonders die Rolle von Spacey viel zu simpel gestrickt. Trotzdem ist jeder Auftritt des Kino- und Fernsehstars toll anzusehen, besonders in den Rendersequenzen, die selbst die kleinste Nuance seines Könnens eins zu eins einfangen.


Render-Sequenz
So sieht unser Partner Gideon in den Rendersequenzen der Solo-Kampange aus, die überraschend oft in Call of Duty: Advanced Warfare zum Einsatz kommen. Beeindruckend, aber...

Call of Duty: Advanced Warfare setzt nämlich als erster Teil der Serie häufig auf CGI-Zwischensequenzen. Viele Szenen, die es vor der Veröffentlichung in den Trailern zu sehen gab, stammen aus diesen Abschnitten. Selbst in der eigentlichen Engine schaltet das Spiel nochmal in eine zweite, bessere Qualitätsstufe um, wenn Figuren für Ingame-Sequenzen sehr nah an uns herankommen. Das Ergebnis ist grafisch beeindruckend, sorgt aber für Brüche, da die vorgerenderten Figuren teilweise spürbar anders aussehen als ihre Gegenstücke im laufenden Spiel. Zum Glück macht zumindest Kevin Spaceys Charakter da eine Ausnahme, während der Unterschied bei unseren Ingame-Begleitern Gideon oder Ilona (ja, es gibt tatsächlich mal eine weibliche Nebenfigur in kämpfender Rolle) deutlicher auffällt.

Kein Platz in der Hall of Fame

Ansonsten ist der grafische Sprung von Call of Duty: Ghosts zu Call of Duty: Advanved Warfare enttäuschend. Die Beleuchtung ist etwas besser und dank Ragdoll-Effekten haben die vorberechneten Sterbeanimationen endlich größtenteils ausgedient, aber bei den Leveldetails und besonders bei den Spezialeffekten hat sich viel zu wenig getan. Für Ausgleich sorgen nur die abwechslungsreichen Level und der für die Reihe übliche, hohe Produktionsaufwand.

In Sachen Schauwert hatten trotzdem andere Serienteile die Nase vorn, ob es nun der Einsturz des Eifelturms in Modern Warfare 3 war oder das vier Missionen lange Spektakel-Finale von Ghosts. Überhaupt fehlt es der Kampagne von Advanced Warfare an erinnerungswürdigen Höhepunkten, und seien sie nur Zuckerguss, wie der Tauchlevel von Ghosts oder der Kampf um Washington in Modern Warfare 2 .

Natürlich kracht es auch in Advanced Warfare vorne und hinten, und es geht um die halbe Welt von San Francisco über die Antarktis bis nach Osteuropa und Neu-Bagdad. Und natürlich gibt es einen Panzer- und einen Jet-Abschnitt, steuern wir mal Drohnen und Kampfanzüge, aber in die Ruhmeshalle der Serie wird wohl kein Level eingehen, nicht mal der malerische Griechenland-Ausflug. Echte Überraschungen, ob spielerische oder bei der Inszenierung, bleiben aus. Das neue Spiel ist über weite Strecken Opfer der eigenen Serienroutine. Zum Glück verzichtet Advanced Warfare aber immerhin auf übertriebene Schockszenen wie in Modern Warfare 2 und fährt auch den Hurra-Patriotismus zurück.

Enge Grenzen für den Exo-Mann

Dabei gibt es durchaus interessante Ansätze. Mit dem Zukunftsszenario kommt nämlich auch neue Technik in die Serie, in erster Linie das Exoskelett. Das verleiht den Soldaten im Spiel übermenschliche Stärke, lässt uns höher springen, Enterhaken verschießen oder unsichtbar werden. Welche Anzug-Fähigkeiten wir nutzen können, hängt von der Mission ab. Und auch wo im Level wir die Technik einsetzen, bestimmen wir meist nicht selbst - kein Vergleich beispielsweise mit den Crysis -Spielen.



Nur in ganz wenigen Einsätzen bekommen wir mehr Bewegungsfreiheit, beispielsweise wenn wir nachts ein Anwesen infiltrieren und wir uns dabei ein bisschen wie bei Thief fühlen - sehr cool. Bei Kämpfen sind die offenen Areale allerdings weitaus weniger beeindruckend, denn dann offenbaren sie gnadenlos die Schwächen der auch dieses Jahr wieder strunzdoofen KI. Je weitläufiger der Level, desto überforderter sind unsere Feinde - immer wieder rennen sie sogar komplett an Gegnern vorbei. Um dieses Problem zu kaschieren, wählt Advanced Warfare einen reichlich uneleganten Weg: Wie am Artikelanfang bereits angedeutet, gibt es fast immer zu viele Gegner.

Zu viele Gegner? In Call of Duty?

Okay, das klingt albern, immerhin reden wir hier von der Schießbude Call of Duty. Aber Sledgehammer Games knallen selbst enge Umgebungen mit so vielen Feinden voll, dass wir dem Computer dabei zusehen können, wie er sich im Weg steht. Wie in den schlimmsten Vergangenheits-Leveln von Black Ops 2 sitzt auch bei Advanced Warfare meist hinter jedem Blumentopf ein Bösewicht. Da kann man sich die Sci-Fi-Granaten, die Gegner selbst durch Deckungen markieren eigentlich auch sparen, sind ja eh überall welche.

Der Feind-Spam zieht Feuergefechte oft unnötig in die Länge und nimmt Schwung aus der Inszenierung. Und die soll uns ja eigentlich von solchen Schwächen im Spieldesign ablenken. Advanced Warfare hingegen stößt uns regelrecht mit der Nase auf solche Macken, besonders dank des neuen Upgrade-Systems. Wir können unsere Spielfigur in der Kampagne nämlich weiter verbessern, sie beispielsweise mehr Granaten tragen oder mehr Treffer einstecken lassen.
Dazu müssen wir versteckte Laptops sammeln und Abschüsse in drei Kategorien machen: Granaten-Kills, Headshots und ganz normale Treffer. Das ist einerseits denkbar einfallslos - selbst die Achievements haben spannendere Anforderungen - und anderseits fordert es uns besonders bei den Kopfschüssen regelrecht auf, langsamer zu spielen und uns den Blödsinn mal genau anzusehen, den die KI da so treibt - keine gute Idee. Auch wenn wir dabei öfter schmunzeln mussten.

Was bleibt sind viele vertane Chancen, denn im Singleplayer von Call of Duty: Advanced Warfare stecken durchaus gute Ideen und trotz aller Kritik bietet die Kampagne für einige Stunden gute Unterhaltung in aufwendiger Kulisse und mit viel Peng und Puff. Mehr aber auch nicht und für reine Solosoldaten ganz sicher keine 60 bis 70 Euro wert.

Rettungsanker Multiplayer

Beim Multiplayer hinterlässt Advanced Warfare ein deutlich besseres Bild, denn hier dürfen wir endlich ohne Einschränkungen mit dem Exoskelett spielen. Dank Doppelsprung und grandiosem Ausweich-Boost kommt noch mehr Geschwindigkeit in den Mehrspieler-Modus. Mit etwas Übung kann man die verschiedenen Bewegungsbeschleunigungen sogar aneinanderreihen. Hier haben Sledgehammer Games nicht einfach plump nur von Crysis und Titanfall kopiert, sondern ein ganz eigenes Spielgefühl geschaffen - Applaus dafür. Auf das Aus-der-Deckung-Lehnen müssen wir diesmal allerdings verzichten, das Feature wurde sowohl in der Kampagne als auch im Multiplayer gestrichen.



Austoben können wir uns zum Release auf dreizehn Karten (14 für Käufer des Season-Passes). Auf fast alle finden dynamischen Ereignisse statt, wie wir sie aus Call of Duty: Ghosts kennen. Auf einer Map bricht ein Vulkan aus und wir müssen uns während der Runde in einen anderen Teil der Karte flüchten, auf einer anderen legt eine Flutwelle einige Bereiche unter Wasser. Anders als in Battlefield 3 und Battlefield 4 sind diese Events aber weder sonderlich spektakulär oder gar spielerisch entscheidend. Und auch das Kartenlayout bietet kaum Überraschungen, ist aber den neuen Sprungfähigkeiten entsprechend angepasst. Die Areale fallen allesamt klein bis mittelgroß aus.

Football für Call of Duty

Neben den üblichen Multiplayer-Modi wie Team-Deathmatch, Domination oder Kill Confirmed kehren Hardpoint und Capture the Flag aus Black Ops 2 zurück und auch den vermeintlich neuen Modus Momentum kennen wir bereits unter dem Titel War aus World at War und dem konsolen-exklusiven Call of Duty 3 . Richtig neu ist nur Uplink, eine Art Football-Call-of-Duty, was uns sehr gefallen hat. Es gibt einen Ball und zwei Tore. Wer den Ball hat, kann nicht schießen, aber den Ball wegwerfen oder zu einem Freund oder Feind passen, der dann wiederum nicht feuern kann und bei letzterem im besten Fall so verdutzt ist, dass wir ihn über den Haufen rennen.

Bei der Ausrüstung unseres Soldaten lässt uns Advanced Warfare viel Freiraum. Es gibt maximal 13 Slots, aber ob wir die für Perks, Streaks, Waffen, Aufsätze oder Anzugfähigkeiten (unter anderem Tarnung) nutzen, bleibt weitestgehend uns überlassen. Das System ist sehr flexibel, aber im Kern drehen die Entwickler nur an bekannten Stellschrauben. Ausrüstung wird nicht mehr wie bei Ghosts über Punkte freigeschaltet, sondern ist wieder an Levelgrenzen gebunden. Dafür sind die Killstreaks jetzt eigentlich Punkte-Streaks, die wir weiter anpassen und verbessern können. Damit werden sie aber eben auch teurer. Sehr angenehm: Je nach montierter Zieloptik geht das Anlagen schneller oder langsamer, was Snipern das Leben etwas schwerer machen soll.

Beute, Beute, Beute

Die wohl wichtigste Neuerung abseits des Exo-Suits ist das Loot-System, das Call of Duty um einen riesigen Beuteschatz erweitert. Nach und nach schalten wir bis zu 350 Waffen- und rund 1.000 Rüstungsvariationen frei. Damit individualisieren wir unseren Kämpfer und ziehen ihm Helme, Handschuhe, Hosen, Stiefel, Knieschützer, Exos und so weiter an. Die Rüstung ist zwar nur optischer Schmuck, aber ein Blick in die Lobby zeigt, wohin die Reise geht. Denn hier sehen wir jeden Spieler vor dem Match und bereits nach wenigen Spielstunden sehen die Figuren deutlich anders aus.



Der Sucht- und Motivations-Faktor des neuen Systems ist enorm, besonders da die Waffenvariationen auch unterschiedliche Kampfwerte mitbringen. Wobei es nie nur »stärkere« Schießeisen gibt, jeder Bonus wird durch einen Malus erkauft. Sledgehammer Games wollen zudem regelmäßig neue, kostenlose Ausrüstung in den Pool werfen, obwohl wir auch stark mit Ausrüstungs-DLCs rechnen.

Alibi-Auftritt der Untoten

Wesentlich weniger beeindruckt als von der spaßigen Beute-Jagd sind wir vom Koop-Modus. Darin kämpfen wir zu viert auf den Multiplayer-Karten gegen Wellen von Gegnern und verdienen uns nach und nach Aufrüstpunkte, die wir in bessere Waffen oder Ausrüstung stecken. Nach 50 Runden soll es auf der letzten Karte auch noch eine Runde gegen Zombies geben, soweit sind wir aber bislang noch nicht gekommen. Im Rahmen des wie üblich vier DLCs umfassenden Season-Passes (50 Euro) soll es weitere Auftritte der Untoten geben. Trotzdem: Die Koop-Kämpfe sind zwar nett, aber auch etwas einfallslos. Call of Duty behält also seine Dreifaltigkeit aus Solo-Kampagne, Multiplayer und Koopbei, schüttelt beim letzten Drittel aber kein Ass aus dem Ärmel, wie Ghosts oder die Black-Ops-Serie.

Fazit der Redaktion

Call of Duty: Advanced Warfare : Christian Fritz Schneider: An den Shooter-Marktführer stelle ich hohe Erwartungen. Und auch wenn die Verkaufszahlen der Call-of-Duty-Serie sinken, der Thron gehört noch immer Activision. Doch Advanced Warfare verdient diese Ehre nicht, zumindest nicht für die Solo-Kampagne. Trotz einem Jahr längerer Entwicklungszeit, trotz Kevin Spacey und trotz Exo-Suit ist das Action-Feuerwerk so schnell vergessen, wie es vorbei ist. Am Ende bleibt nur ein guter, aber sicher kein sehr guter oder gar herausragender Singleplayer-Modus. Da hat mir die letztjährige Ghost-Kampagne mehr Spaß gemacht und die ist ja bei vielen Spielern schon umstritten genug.

Aber zum Glück gibt es den Multiplayer. Denn hier ist der frische Wind dank Supersprüngen und blitzschnellem Ausweihen deutlich spürbar. Die Änderungen werden sicher nicht jedem gefallen, aber für mich rettet das Exoskelett und das Beute-System das ganze Spiel und baut den ohnehin sehr robusten Mehrspieler weiter aus. Etwas mehr Einfallsreichtum beim Kartendesign und beim Koop hätte trotzdem nicht geschadet.

Quelle: http://www.gamepro.de


Geschrieben von Hoschi Benutzerinfo: Hoschi Kommentare (0) Diese News einen Freund senden Druckoptimierte Version 13832 mal gelesen




[ 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 ] »
 
  Join US  
 
join
 
 
  Steam Gruppe  
 
Bilder oder Fotos hochladen
 
 
  Vote Us  
 
Fun Sniper Clan - Toplist
 
 
  Online  
 
offline 0 User

offline OG Uwe
offline Skorpion
offline Hoschi
offline BerlinByNight
offline Stoneman

online 4 Gäste
 
 
  Info Box  
 
Training Lastwars

Besucher:
Heute:20
Gestern:128
Online:13
Gesamt:455608

Aktivität:
Gbook Einträge:100
Forum Posts:1566
Forum Threads:191

Mitglieder:

50
- Männliche: 47
- Weibliche: 0
- ohne Angabe: 0

  31.07.17 (35) Moonwalker
  15.06.17 (M-33) STRG+ALT+ENTF
  30.03.17 (M-39) Moki
 
 
Online